Ruch Finanzberatung

Gesellschaft für private Finanzplanung

21. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Mit dem Moped im Ausland unterwegs – eine teure Fehleinschätzung

In den letzten Wochen habe ich mich intensiver mit einem Thema beschäftigt, das auf Reisen oft völlig unterschätzt wird: Moped- und Rollerfahren im Ausland. Konkret ging es dabei um Länder wie Thailand, Vietnam, die Philippinen und Indonesien – also klassische Reiseziele, in denen Roller allgegenwärtig sind und scheinbar ganz selbstverständlich genutzt werden.

Wie viele andere bin auch ich zunächst von einer Annahme ausgegangen, die auf den ersten Blick logisch klingt:
Wer in Deutschland einen Pkw-Führerschein besitzt, darf hierzulande schließlich auch ein Moped bis 50 ccm fahren. Warum sollte das im Ausland anders sein?

Genau an diesem Punkt liegt jedoch der entscheidende Irrtum. Weiterlesen →

18. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Kapitalanlagen – Jahresrückblick 2025 – Aussichten 2026

Liebe Kundinnen und liebe Kunden,

in den kommenden Tagen erhalten Sie per Post Ihren aktuellen Depotauszug zu den von mir betreuten Kapitalanlagen. Darin finden Sie wie gewohnt eine Übersicht über den Stand Ihres Depots, eine Einschätzung der einzelnen Fonds sowie – sofern sinnvoll – konkrete Hinweise zu möglichen Anpassungen.

Da sich die Kapitalmärkte derzeit sehr dynamisch entwickeln und viele Themen eine etwas ausführlichere Einordnung erfordern, als dies in einem schriftlichen Bericht möglich ist, habe ich zusätzlich ein kurzes Video für Sie aufgenommen. Darin gehe ich auf die wichtigsten Entwicklungen an den Aktienmärkten ein, ordne das Börsenjahr ein und erläutere, welche Aspekte aus Anlegersicht aktuell besonders relevant sind.
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17. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Nachfolge geregelt :-)

O.K., so weit bin ich zwar noch nicht ganz – aber die Voraussetzungen sind geschaffen.

Meine Tochter (15 Jahre) hat gestern die Prüfung zur Versicherungsfachfrau (IHK) bestanden und ist damit die jüngste jemals geprüfte Versicherungsfachfrau in Deutschland. Ob sie eines Tages tatsächlich in mein Unternehmen einsteigt, steht natürlich noch in den Sternen. Die Grundlage dafür ist aber geschaffen.

Ich bin unglaublich stolz, dass sie diese Prüfung in ihrem jungen Alter bestanden hat (die Durchfallquote lag bei über 60 %!).

Angefangen hat alles während der Coronazeit: Beim Homeschooling saß sie neben mir am Schreibtisch und hat lieber meinen Telefonaten gelauscht, als die schulischen Arbeitsblätter zu bearbeiten. Oft hat sie erstaunlich gute Nachfragen gestellt und ein echtes Gespür für das Thema Sachversicherungen entwickelt.
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16. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Finanzberater des Jahres 2026 – Auszeichnung für fachliche Kompetenz

Es gibt unterschiedliche Wege, bei Auszeichnungswettbewerben im Finanzbereich erfolgreich zu sein. In manchen Fällen steht vor allem die Anzahl positiver Kundenbewertungen im Vordergrund. In anderen Wettbewerben hingegen ist nachweisbares fachliches Know-how gefragt.

Der Wettbewerb „Finanzberater des Jahres 2026“ gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.

Hier mussten die Teilnehmer über einen längeren Zeitraum ihre fachliche und praktische Kompetenz unter Beweis stellen. Kernbestandteil war die Führung eines Musterdepots mit 100.000 Euro, das professionell gemanagt werden musste. Dabei zählte nicht allein die erzielte Rendite. Ebenso wichtig war eine kontrollierte Risikosteuerung, insbesondere die Volatilität, also die Schwankungsbreite des Depots.

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13. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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WhoFinance – Ein herzliches Dankeschön

Als die Plattform WhoFinance vor über 15 Jahren neu auf den deutschen Markt kam, steckte das Thema Online-Bewertungen für Finanzberater hierzulande noch in den Kinderschuhen. Die Idee, Dienstleistungen transparent zu bewerten, schwappte damals erst langsam aus den USA nach Deutschland.

WhoFinance bietet Interessenten bis heute die Möglichkeit, sich anhand echter Kundenbewertungen einen passenden Finanzberater auszusuchen. Für Berater wiederum ist es eine wertvolle Rückmeldung zur eigenen Arbeit.

Durch meine langjährige Zugehörigkeit zu WhoFinance und die zahlreichen positiven Bewertungen meiner Kundinnen und Kunden durfte ich mich über viele Jahre hinweg bundesweit unter den Top 10 aller Finanzberater wiederfinden – mit über 900 Kundenbewertungen. Das ist alles andere als selbstverständlich. Weiterlesen →

9. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Riester-Rente – wie hoch ist meine Förderung?

geldscheine-gerolltNachdem Sie sich mit dem Thema Riester-Rente und den verschiedenen Produktmöglichkeiten beschäftigt haben, ist nun die konkrete Frage: Wie hoch ist meine Riesterförderung eigentlich?

Der Gesetzgeber verlangt für die volle Förderung eine Beitragszahlung von 4% des sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres abzgl. der Riesterförderung. Sollten sie weniger einbezahlt haben, wird die Förderung anteilig gekürzt.

Grundförderung:  154,- Euro – Achtung: ab 2018 erhöht sich die Grundförderung auf 175,- Euro
Kinderförderung: 185,- Euro (300,- Euro an Geburtsjahr 2008) je Kind

Der Mindesteigenbeitrag beträgt pro Jahr 60,- Euro.
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7. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Wir bekommen ein Baby – Was heißt das für die Finanzen?

4472-mutter-mit-babyErst einmal Herzlichen Glückwunsch. Der Neuankömmling in der Familie wird für viele Veränderungen sorgen. Wenn man den Statistiken glauben darf, kostet ein Kind von der Geburt bis zum Ende der Ausbildungszeit zwischen 100.000,- und 200.000,- Euro. Auch als Finanzberater werde ich diese Kosten nicht wesentlich für Sie senken können. Jedoch gibt es einige Bereiche, bei denen man Optimierungen durchführen kann:

a) Elterngeld: Die Eltern erhalten für 14 Monate nach der Geburt Elterngeld. Dieses beträgt zwische 65% und 67% des letzten Nettoeinkommens, wenn die Eltern in diesem Zeitraum nicht arbeiten und nur für das Kind da sind. – Hier gibt es Optimierungsmöglichkeiten: Wenn das Elternteil, welches in der Elternzeit hauptsächlich zu Hause bleiben wird, die Lohnsteuerklasse ändert, erhöht sich für diese Person das Nettoeinkommen und somit auch das Elterngeld. Natürlich verschlechtert sich gleichzeitig die Steuerklasse für das andere Elternteil und das Nettoeinkommen sinkt durch die höhere Steuerlast, jedoch wird dies durch den Lohnsteuerjahresausgleich wieder ausgeglichen.

Wichtig: So wird nur diese Steuerklasse für die Ermittlung des Elterngeldes herangezogen, die mind. 7 Monate vor dem Beginn des Mutterschutzes bestanden hat.

Daher mein Tipp: Sie planen ein Kind zu bekommen? Ändern Sie schon jetzt die Lohnsteuerklassen, dann haben Sie die erste Optimierung bereits erledigt.
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2. Januar 2026
von Wolfgang Ruch
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Wertgegenstände im Banktresor

Sicherheit und Versicherung nach dem spektakulären Einbruch in Gelsenkirchen

Der spektakuläre Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen hat viele Menschen aufgeschreckt. Über das Weihnachtswochenende 2025 wurden dort mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen. Schmuck, Edelmetalle und andere Wertgegenstände im Gesamtwert von mindestens 30 Millionen Euro (das ist nur die Versicherungssumme) wurden entwendet.

Der Vorfall zeigt deutlich:
Ein Bankschließfach bietet zwar eine hohe physische Sicherheit, ersetzt aber keine sorgfältige Versicherungs- und Dokumentationsplanung.

Wie sicher sind Wertgegenstände im Bankschließfach?
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19. Dezember 2025
von Wolfgang Ruch
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Wenn ein Stück Papier reicht: Die unterschätzte Gefahr klassischer Überweisungen

Viele Menschen denken bei Kontobetrug sofort an Online-Banking, Phishing-Mails oder gehackte Passwörter. Dabei gibt es eine Betrugsmasche, die fast schon aus der Zeit gefallen wirkt – und gerade deshalb oft unterschätzt wird: der Betrug per klassischem Überweisungsträger aus Papier.

Ganz ohne Internet, ohne Computerkenntnisse und ohne technische Tricks können Kriminelle Geld von fremden Konten überweisen. Ein ausgefüllter Überweisungsträger reicht – wird er bei der Bank eingereicht, geht das Geld auf Reisen, häufig ins Ausland.

Was dafür nötig ist, ist erschreckend wenig:
der Name des Kontoinhabers, die IBAN (gegebenenfalls die BIC) und eine Unterschrift.
Technisches Know-how braucht es dafür nicht. Genau das macht diese Masche so gefährlich.

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17. Dezember 2025
von Wolfgang Ruch
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Diversifikation im Depot: Warum „viele Aktien“ nicht automatisch besser sind

Viele Anleger stellen sich irgendwann dieselbe Frage:
Wie viele Aktien braucht ein gut aufgestelltes Depot eigentlich?

Manche investieren nur in wenige Einzeltitel, andere setzen auf Aktienfonds / ETFs mit hunderten oder sogar tausenden Unternehmen. Dazwischen gibt es aktiv gemanagte Fonds und individuell zusammengestellte Depots. Doch entscheidend ist nicht die bloße Anzahl der Aktien – sondern wie sinnvoll Risiken wirklich gestreut sind.

Aktien: Chancen nutzen, Risiken steuern

Aktien sind Beteiligungen an Unternehmen. Wer in Aktien investiert, setzt darauf, dass sich Firmen positiv entwickeln, Gewinne steigern und langfristig wachsen. Genau darin liegt die große Chance von Aktienanlagen.

Gleichzeitig gilt aber auch:
Kein Unternehmen ist vor Risiken gefeit. Wirtschaftliche Abschwünge, neue Wettbewerber, politische Entscheidungen oder verändertes Konsumverhalten können selbst etablierte Firmen unter Druck setzen.
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